Mittwoch, 16. Dezember 2015

Neue, polarisierende Töne aus Brüssel – Donald Tusk ist Pole, erst dann Europäer! „Vereinigte Staaten von Europa“ oder ein „Europa der Nationen und Vaterländer“?


 

 „Vereinigte Staaten von Europa“ oder ein „Europa der Nationen und Vaterländer“?

Neue, polarisierende Töne aus Brüssel – Donald Tusk ist Pole, erst dann Europäer!

Europa im Dissens – Drohen die Spaltung und der Rückfall in ein Kern-Europa?



Nachdem der Portugiese Barroso[1] Jahre lang „gute europäische Arbeit“ geleistet hatte, indem er als EU-Kommissionspräsident überwiegend das auf den Weg brachte und ausführte, was ihm die Mächtigen Europas, Deutschlands Merkel, die Franzosen und selbst die Briten ein soufflierten, war nun ein Osteuropäer an der Reihe,
als EU-Ratspräsident.

Donald Tusk[2], ein moderater polnischer Politiker mit antikommunistischer Herkunft und mäßigem Erfolg im eigenen Land, sollte, nachdem er die „Lingua franca“ der Europäer und der Weltgemeinschaft, das Englische, erst mühsam zu erlernen hatte, den Alten Kontinent in die Zukunft führen, in die politische Einheit[3].
Große Erwartungen waren angesagt – die Einbindung der in vielen Fragen und Problemstellungen oft noch renitenten Osteuropäer, die sich, zur Verblüffung der angepassten und saturierten Polit-Profi aus dem Westen weitaus unfügsamer, ja ungehobelter präsentierten, als man ihnen es zugetraut hätte: allen voran Ungarn, getrieben von dem selbstbewussten Orban, aber auch Slowaken, Tschechen, Rumänen und die Baltischen Staaten.
Doch nun irritiert der frisch gekürte EU-Ratspräsident Tusk, indem er die Interessen der „Vaterländer“, der alten jungen Nationalstaaten Ost- und Südost-Europas, über den politischen Einheitskurs der großen Weststaaten stellt.
Statt einzubinden, statt zu integrieren, spaltet Tusk die Europäer, wenn er – vor allem in der Flüchtlingsfrage – als Pole und für die Mehrheit der Polen spricht, aber auch im Konsens mit fast allen osteuropäischen, die sich vehement gegen die Zuteilung von Flüchtlingen aus Bürgerkriegsgebieten wehren.
Die Polen wollen keine Muslime. Im harmonischen Konsens der Ablehnung mit den anderen Staaten aus Europas Osten, wollen sie überhaupt keine Flüchtlinge aufnehmen, wohl ahnend, welche – im Westen systematisch totgeschwiegene - Konflikte mit importiert werden. Die Osteuropäer, denen man im Westen offen eine Absahner-Mentalität unterstellt, den unverhohlenen „Zugang zu den Fleischtöpfen“, haben eigene Probleme[4], die zu schultern sind, Probleme, von denen die apolitischen, mit sich selbst beschäftigten Bürger der Weststaaten nicht viel wissen oder wissen wollen.
Werden sich die „neuen Europäer“ weiter herumkommandieren und politisch bevormunden lassen? Oder stellen diese – auch territorial oft „kleinen“, ökonomisch „schwachen“, Völker sich mutig auf die Hinterbeine wie die Griechen und mucken auf, einen Zerfall des immer noch nicht stabilen Gesamt-Europa riskierend?
Fällt dieser Kontinent politisch in seine frühere Struktur zurück, in ein „Kern-Europa“, nur weil die Westeuropäer nicht zur Kenntnis nehmen wollen, was die – sich doch ihrer Souveränität voll bewussten - Osteuropäer wirklich bewegt und bestimmt?
Wenn es um das Abtreten von Selbstbestimmungsrechten geht und um Abstriche an der – durch die Geschichte hindurch schwer erkämpften „nationalen Identität[5] werden Polen, Ungarn, Tschechen, Rumänen, Esten, Letten und andere Völker kompromisslos bleiben.
Es ist gut, dass Tusk die Konfrontation mit den Mächtigen gewagt hat – dass er über seinen Schatten sprang, gar seine politische Laufbahn in Europa riskierte, um, gegen die Aufgabenstellung der Integration aller EU-Mitglieder, für die er ins Amt gewählt wurde, eindeutig Position zu beziehen, als Pole, als Osteuropäer, als Individuum – für die Sache der Wahrheit und gegen die in der Politik schon alltägliche Heuchelei.
Der vom Westen noch nicht vereinnahmte, noch nicht glatt gebügelte Pole Tusk ist mehr als eine Stimme:
Er steht nicht nur für die Positionen der Osteuropäer in der Asyl-und Migrationsthematik – Sein Positionieren ist substanziell, denn er rückt die Existenzfrage der Europäischen Union in den Mittelpunkt:

Quo vadis[6], Europa, Europa?

Orientiert am Vorbild der Leitnation der Freiheit USA in die Struktur der „Vereinigten Staaten von Europa“ oder bleibt es auch in Zukunft bei einen „Europa der Nationen und Vaterländer“?




[1] Die politische Laufbahn des Vielgeehrten begann als Maoist. Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Manuel_Barroso
 
[3] Eine Utopie? Man stelle sich die Grand Nation gleichberechtigt neben Estland vor oder das bevölkerungsreiche, wirtschaftlich übermächtige Deutschland neben dem ökonomischen Zwerg Griechenland? Die Konflikte sind vorprogrammiert, aufgrund der objektiven Fakten, aber auch deshalb weil Franzosen oder Briten ihre außenpolitische Vormachtstellungen und Sonderrollen nicht aufgeben wollen. Also ist heute Europa zerrissener denn je, und wird es, aller guten Absichtserklärungen zum Trotz, auch bleiben.
 
[4] Das Bewältigen der Herausforderungen, Probleme und Konflikte „aus eigener Kraft“, so wie es die Europäer den Polen, Rumänen oder den baltischen Staaten über Einsparungen, Verzicht und „den Gürtel enger schnallen“ abverlangten und wie sie von Spaniern, Portugiesen und Iren nach der globalen Finanzkrise 2008 praktiziert wurde, erwarten, speziell die Polen, von den Syrern selbst, über den Kampf im eigenen Staat, ohne jedoch zu bedenken, dass ein Makro-Konflikt und Stellvertreter-Krieg großer Mächte nicht von betroffenen Zivilisten gelöst werden kann.
 
[5] Während der Deutsche diese – fast schon zum Unwert verkommen – protestlos zur Disposition stellt, sie wegwirft, hält der national orientierte Franzose an seiner Identität fest, in eindeutiger Abgrenzung von kulturfremden und religiösen Einflüssen.
 
[6] An dieser Stelle sei – im Zusammenhang mit dem von mir seit Jahren immer wieder leitmotivisch eingesetzten Frage „Quo vadis“ – auf den Roman- und Film-Welterfolg des Polen Henryk Sienkiewicz hingewiesen.
 
 
 


 
Foto: Copyright ©
Monika Nickel

Carl Gibson,  Philosoph, Autor, im Jahr 2016

 

Auszug aus: Carl Gibson, Vom Logos zum Mythos !? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik, Neue Folge





 

(Fotos: Carl Gibson)


Mehr :


Neu, seit Januar 2015 im Buchhandel:

Carl Gibson,

Vom Logos zum Mythos !? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik 


Ein forcierter Nobelpreis für Literatur (2009)!?

Wie eine Hasspredigerin und Systemprofiteurin der Ceausescu-Diktatur deutsche Politiker hinters Licht führt und die Werte des christlichen Abendlandes auf den Kopf stellt!

Abschied von der Moral - Umwertung aller Werte!?

Zum aktuellen politischen Wandel im Land des aufwachenden Deutschen Michel:
Renaissance des Kommunismus, Wille zur Macht oder neues Biedermeier in Deutschland?



Was ist los in Deutschland? 

Verabschiedet sich das neue Deutschland nach der Wende von der Moral? 

Weshalb werden in Berlin Kommunisten mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt? 

Weshalb setzen sich deutsche Politiker rücksichtslos über die Wahrheit hinweg und segnen in fragwürdigen Ehrungen Lügen ab, ohne auf berechtigte Einsprüche und Bürgerprotest einzugehen? 

Fallen die Deutschen, saturiert, apolitisch unkritisch in die Welt des Biedermeier zurück, den Blick abwendend, wenn Unrecht geschieht, während sich so in politischer Arroganz eine neue Form des Willens zur Macht ausbildet? 

Carl Gibsons zunehmend politischer werdendes Aufklärungswerk geht weiter. 

Nachdem bereits in den drei im Jahr 2014 publizierten Kritiken zum Leben und Werk Herta Müllers argumentativ dargelegt und philologisch-komparatistisch im Detail nachgewiesen wurde, wie die umstrittene Nobelpreisträgerin für Literatur (2009) systematisch lügt, täuscht und plagiiert, fragt der Zeitkritiker Gibson nun nach den Hintermännern der forcierten Abläufe und inszenierten Maskeraden sowie nach dem Endzweck des – für die demokratische Kultur fatalen - Zusammenspiels von Medienwirtschaft und Politik auf Kosten von Ethos und traditionellen Werten. Wohin steuert dieses Deutschland, das die „Tugenden des Kommunismus“, das Lügen, das Täuschen und das Stehlen, der Ehrung wert findet? In den antidemokratischen Berlusconi-Staat der Machtzyniker? Oder fallen die wiedervereinten Deutschen ethisch blind und politisch kurzsichtig in die verlogene Welt des Kommunismus zurück?

Carl Gibson, Zeitkritiker, Historiker, Literaturwissenschaftler, Gründer und Leiter des „Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa“, lieferte mit seinen autobiographischen Aufklärungswerken „Symphonie der Freiheit“ (2008) und Allein in der Revolte“ (2013), verfasst aus der Insider-Perspektive eines verfolgten Dissidenten während der kommunistischen Diktatur in Rumänien, die realistischen Vorlagen für Herta Müllers Selbst-Inszenierung als Oppositionelle. Gibsons scharfe, seit 2009 weltweit rezipierte Herta Müller Kritik ist in der bundesdeutschen „Forschung“ noch nicht recht angekommen. Mehr zur Materie in den –in Deutschland noch boykottierten, inzwischen aber an den US-Eliten-Universitäten vorliegenden - Studien: „Die Zeit der Chamäleons. Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht, 2014, in: „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“ – Herta Müllers erlogenes Securitate-Folter-Martyrium, 2014 bzw. in: „Plagiat als Methode – Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption“. Diese Studien - teils mit umfassender Dokumentation - bilden eine Basis für die noch ausstehende „kritische“ Herta Müller-Monographie  sowie für die systematische Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Rumänien.

ISBN: 978-3-00-048502-2


 





Carl Gibson, Bücher:

Deutsche Nationalbibliothek (DNB):

Internationaler Katalog: Worldcat Identities:

Zur Vita und Auswahl-Bibliographie:





Bücher Carl Gibsons an 

US-Hochschulen – 

nach dem weltweit größten Bibliotheks-Verzeichnis 

(Katalog)


Worldcat:

Lenau:


Plagiat als Methode


Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit


Die Zeit der Chamäleons


Symphonie der Freiheit


Allein in der Revolte

Carl Gibson: 

Plagiat als Methode - Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption


Wo beginnt das literarische Plagiat? Zur Instrumentalisierung des Dissidenten-Testimoniums „Symphonie der Freiheit“ – 

Selbst-Apologie mit kritischen Argumenten, Daten und Fakten zur Kommunismus-Aufarbeitung 

sowie mit  kommentierten Securitate-Dokumenten zum politischen Widerstand in Rumänien während der Ceaușescu-Diktatur.


Rezeption - Inspiration - Plagiat!?








Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim. Seit dem 18. Juli auf dem Buchmarkt.
399 Seiten.


Publikationen des
Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa,
Bad Mergentheim











Zur Geschichte des Kommunismus,
zu Totalitarismus
und zum Thema Menschenrechte





 Aktuell in der Presse:

Die Bücher von Carl Gibson - 

und aktuelle Veröffentlichungen (2014/15) 










Ein weiteres Werk aus der Feder des Zeitkritikers Carl Gibson

 

Wahrheit oder Lüge - Fiktion oder Faktion?

Ex-Regimegegner kämpft weiter. Carl Gibson kontra Herta Müller: "Vom Logos zum Mythos !?",


 Bericht der Tauber-Zeitung vom 21. Februar 2015




Der antikommunistische Bürgerrechtler Carl Gibson mit seinem neuen Werk 
zur "Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik" 

und einer Kopie seiner Securitate-Opfer-Akte, 

eingesehen im Oktober 2010 bei der rumänischen Gauck-Behörde CNSAS in Bukarest



Seit Juli 2015 im Buchhandel:

Pressebericht: Hans-Peter Kuhnhäuser, in: 

Fränkische Nachrichten, 11. August 2015.

http://www.fnweb.de/region/main-tauber/bad-mergentheim/in-single-gesellschaft-standige-begleiter-1.2376562






Das neue Werk von Carl Gibson jetzt im Buchhandel

Carl Gibson

Koryphäen
der
Einsamkeit und Melancholie
in
Philosophie und Dichtung
aus Antike, Renaissance und Moderne,
von Ovid und Seneca
zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche




Das 521 Seiten umfassende Buch ist am 20 Juli 2015 erschienen. 

Carl Gibson

Koryphäen
der
Einsamkeit und Melancholie
in
Philosophie und Dichtung
aus Antike, Renaissance und Moderne,
von Ovid und Seneca
zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche


Motivik europäischer Geistesgeschichte und anthropologische Phänomenbeschreibung – Existenzmodell „Einsamkeit“ als „conditio sine qua non“ geistig-künstlerischen Schaffens


Mit Beiträgen zu:

Epikur, Cicero, Augustinus, Petrarca, Meister Eckhart, Heinrich Seuse, Ficino, Pico della Mirandola, Lorenzo de’ Medici, Michelangelo, Leonardo da Vinci, Savonarola, Robert Burton, Montaigne, Jean-Jacques Rousseau, Chamfort, J. G. Zimmermann, Kant, Jaspers und Heidegger,


dargestellt in Aufsätzen, Interpretationen und wissenschaftlichen Essays

1. Auflage, Juli 2015
Copyright © Carl Gibson 2015
Bad Mergentheim

Alle Rechte vorbehalten.


ISBN: 978-3-00-049939-5


Aus der Reihe:

Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte
und Kritisches zum Zeitgeschehen. Bd. 2, 2015

Herausgegeben vom
Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim


Bestellungen direkt beim Autor Carl Gibson,

Email: carlgibsongermany@gmail.com

-         oder regulär über den Buchhandel.











„Fliehe, mein Freund, in deine Einsamkeit!“ – Das verkündet Friedrich Nietzsche in seinem „Zarathustra“ als einer der Einsamsten überhaupt aus der langen Reihe illustrer Melancholiker seit der Antike. Einsamkeit – Segen oder Fluch?

Nach Aristoteles, Thomas von Aquin und Savonarola ist das „zoon politikon“ Mensch nicht für ein Leben in Einsamkeit bestimmt – nur Gott oder der Teufel könnten in Einsamkeit existieren. Andere Koryphäen und Apologeten des Lebens in Abgeschiedenheit und Zurückgezogenheit werden in der Einsamkeit die Schaffensbedingung des schöpferischen Menschen schlechthin erkennen, Dichter, Maler, Komponisten, selbst Staatsmänner und Monarchen wie Friedrich der Große oder Erz-Melancholiker Ludwig II. von Bayern – Sie alle werden das einsame Leben als Form der Selbstbestimmung und Freiheit in den Himmel heben, nicht anders als seinerzeit die Renaissance-Genies Michelangelo und Leonardo da Vinci.

Alle großen Leidenschaften entstehen in der Einsamkeit, postuliert der Vordenker der Französischen Revolution, Jean-Jacques Rousseau, das Massen-Dasein genauso ablehnend wie mancher solitäre Denker in zwei Jahrtausenden, beginnend mit Vorsokratikern wie Empedokles oder Demokrit bis hin zu Martin Heidegger, der das Sein in der Uneigentlichkeit als eine dem modernen Menschen nicht angemessene Lebensform geißelt. Ovid und Seneca verfassten große Werke der Weltliteratur isoliert in der Verbannung. Petrarca lebte viele Jahre seiner Schaffenszeit einsam bei Avignon in der Provence. Selbst Montaigne verschwand für zehn Jahre in seinem Turm, um, lange nach dem stoischen Weltenlenker Mark Aurel, zum Selbst zu gelangen und aus frei gewählter Einsamkeit heraus zu wirken.

Weshalb zog es geniale Menschen in die Einsamkeit? Waren alle Genies Melancholiker? Wer ist zur Melancholie gestimmt, disponiert? Was bedingt ein Leben in Einsamkeit überhauptWelche Typen bringt die Einsamkeit hervor? Was treibt uns in die neue Einsamkeit? Weshalb leben wir heute in einer anonymen Single-Gesellschaft? Wer entscheidet über ein leidvolles Los im unfreiwilligen Alleinsein, in Vereinsamung und Depression oder über ein erfülltes, glückliches Dasein in trauter Zweisamkeit? Das sind existenzbestimmende Fragen, die über unser alltägliches Wohl und Wehe entscheiden. Große Geister, Dichter, Philosophen von Rang, haben darauf geantwortet – richtungweisend für Gleichgesinnte in ähnlicher Existenzlage, aber auch gültig für den Normalsterblichen, der in verfahrener Situation nach Lösungen und Auswegen sucht. Dieses Buch zielt auf das Verstehen der anthropologischen Phänomene und Grunderfahrungen Einsamkeit, Vereinsamung, Melancholie und Acedia im hermeneutischen Prozess als Voraussetzung ihrer Bewältigung. Erkenntnisse einer langen Phänomen-Geschichte können so von unmittelbar Betroffenen existentiell umgesetzt werden und auch in die „Therapie“ einfließen.

Carl Gibson, Praktizierender Philosoph, Literaturwissenschaftler, Zeitkritiker, zwölf Buchveröffentlichungen. Hauptwerke: Lenau. Leben – Werk – Wirkung. Heidelberg 1989, Symphonie der Freiheit, 2008, Allein in der Revolte, 2013, Die Zeit der Chamäleons, 2014.


ISBN: 978-3-00-049939-5


Copyright

Samstag, 31. Oktober 2015

Ein Bundesverdienstkreuz für Günter Schabowski? Auszug aus: Carl Gibson, Vom Logos zum Mythos !? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik, Neue Folge

Ein Bundesverdienstkreuz für Günter Schabowski?


Bei der öffentlichen Vergabe von Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland scheint es gängige Praxis zu sein, dass einzelne „Meriten“ für Volk und Staat alle „ethisch verwerflichen Handlungen und Taten derselben geehrten Person überlagern, verdrängen, ungeschehen machen.

So kam es, dass der Alt-Kommunist und langjährige Partei-Gefährte von Diktatur Nicolae Ceausescu, Richard Wagner, Provinzdichter deutscher Zunge aus dem rumänischen Banat, nach seinem Paulus- Saulus-Erlebnis schließlich Kolumnist bei BILD, ebenso einen „deutschen Orden“ zugesprochen bekam wie seine antideutsche Ehefrau Herta Müller, polarisierende Hasspredigerin von Anfang an.

Die Konsequenz aus diesem Prozedere ist offensichtlich: Also kann man dem ehemaligen Apparatschik Günther Schabowski einen Orden anheften! – Doch nicht etwa für seine ethisch verwerfliche Mitwirkung im repressiven System der SED-Diktatur in der DDR, sondern für seine „politische Dummheit“, die Diktatur im Arbeiter- und Bauernstaat der Deutschen mit zu Fall gebracht[1] zu haben.


 



 
Foto: Copyright ©
Monika Nickel

Carl Gibson,  Philosoph, Autor, im Jahr 2016




 

Auszug aus: Carl Gibson, Vom Logos zum Mythos !? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik, Neue Folge





Relikte der Mauer
mit historischen Hintergrundinformationen am Potsdamer Platz.



Beton, bunt bemalt - The Wall!


Mauer-Reminiszenz
 
 
 Carl Gibson, An der Berliner Mauer, 1981.
 
 
 






Germania-Statue, Niederwalddenkmal bei Rüdesheim an Rhein


Germania-Statue, Niederwalddenkmal bei Rüdesheim an Rhein, Detail.

(Fotos: Carl Gibson)



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Neu, seit Januar 2015 im Buchhandel:

Carl Gibson,

Vom Logos zum Mythos !? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik 


Ein forcierter Nobelpreis für Literatur (2009)!?

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Carl Gibsons zunehmend politischer werdendes Aufklärungswerk geht weiter. 

Nachdem bereits in den drei im Jahr 2014 publizierten Kritiken zum Leben und Werk Herta Müllers argumentativ dargelegt und philologisch-komparatistisch im Detail nachgewiesen wurde, wie die umstrittene Nobelpreisträgerin für Literatur (2009) systematisch lügt, täuscht und plagiiert, fragt der Zeitkritiker Gibson nun nach den Hintermännern der forcierten Abläufe und inszenierten Maskeraden sowie nach dem Endzweck des – für die demokratische Kultur fatalen - Zusammenspiels von Medienwirtschaft und Politik auf Kosten von Ethos und traditionellen Werten. Wohin steuert dieses Deutschland, das die „Tugenden des Kommunismus“, das Lügen, das Täuschen und das Stehlen, der Ehrung wert findet? In den antidemokratischen Berlusconi-Staat der Machtzyniker? Oder fallen die wiedervereinten Deutschen ethisch blind und politisch kurzsichtig in die verlogene Welt des Kommunismus zurück?

Carl Gibson, Zeitkritiker, Historiker, Literaturwissenschaftler, Gründer und Leiter des „Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa“, lieferte mit seinen autobiographischen Aufklärungswerken „Symphonie der Freiheit“ (2008) und Allein in der Revolte“ (2013), verfasst aus der Insider-Perspektive eines verfolgten Dissidenten während der kommunistischen Diktatur in Rumänien, die realistischen Vorlagen für Herta Müllers Selbst-Inszenierung als Oppositionelle. Gibsons scharfe, seit 2009 weltweit rezipierte Herta Müller Kritik ist in der bundesdeutschen „Forschung“ noch nicht recht angekommen. Mehr zur Materie in den –in Deutschland noch boykottierten, inzwischen aber an den US-Eliten-Universitäten vorliegenden - Studien: „Die Zeit der Chamäleons. Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht, 2014, in: „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“ – Herta Müllers erlogenes Securitate-Folter-Martyrium, 2014 bzw. in: „Plagiat als Methode – Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption“. Diese Studien - teils mit umfassender Dokumentation - bilden eine Basis für die noch ausstehende „kritische“ Herta Müller-Monographie  sowie für die systematische Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Rumänien.

ISBN: 978-3-00-048502-2







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Lenau:


Plagiat als Methode


Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit


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399 Seiten.


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Zur Geschichte des Kommunismus,
zu Totalitarismus
und zum Thema Menschenrechte





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Ein weiteres Werk aus der Feder des Zeitkritikers Carl Gibson



Wahrheit oder Lüge - Fiktion oder Faktion?

Ex-Regimegegner kämpft weiter. Carl Gibson kontra Herta Müller: "Vom Logos zum Mythos !?",


 Bericht der Tauber-Zeitung vom 21. Februar 2015




Der antikommunistische Bürgerrechtler Carl Gibson mit seinem neuen Werk 
zur "Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik" 

und einer Kopie seiner Securitate-Opfer-Akte, 

eingesehen im Oktober 2010 bei der rumänischen Gauck-Behörde CNSAS in Bukarest



Seit Juli 2015 im Buchhandel:

Pressebericht: Hans-Peter Kuhnhäuser, in: 

Fränkische Nachrichten, 11. August 2015.

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Koryphäen
der
Einsamkeit und Melancholie
in
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Koryphäen
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Einsamkeit und Melancholie
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Philosophie und Dichtung
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Mit Beiträgen zu:

Epikur, Cicero, Augustinus, Petrarca, Meister Eckhart, Heinrich Seuse, Ficino, Pico della Mirandola, Lorenzo de’ Medici, Michelangelo, Leonardo da Vinci, Savonarola, Robert Burton, Montaigne, Jean-Jacques Rousseau, Chamfort, J. G. Zimmermann, Kant, Jaspers und Heidegger,


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1. Auflage, Juli 2015
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Alle Rechte vorbehalten.


ISBN: 978-3-00-049939-5


Aus der Reihe:

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„Fliehe, mein Freund, in deine Einsamkeit!“ – Das verkündet Friedrich Nietzsche in seinem „Zarathustra“ als einer der Einsamsten überhaupt aus der langen Reihe illustrer Melancholiker seit der Antike. Einsamkeit – Segen oder Fluch?

Nach Aristoteles, Thomas von Aquin und Savonarola ist das „zoon politikon“ Mensch nicht für ein Leben in Einsamkeit bestimmt – nur Gott oder der Teufel könnten in Einsamkeit existieren. Andere Koryphäen und Apologeten des Lebens in Abgeschiedenheit und Zurückgezogenheit werden in der Einsamkeit die Schaffensbedingung des schöpferischen Menschen schlechthin erkennen, Dichter, Maler, Komponisten, selbst Staatsmänner und Monarchen wie Friedrich der Große oder Erz-Melancholiker Ludwig II. von Bayern – Sie alle werden das einsame Leben als Form der Selbstbestimmung und Freiheit in den Himmel heben, nicht anders als seinerzeit die Renaissance-Genies Michelangelo und Leonardo da Vinci.

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