Samstag, 9. August 2014

Die Grenze am Eisernen Vorhang… aus der Sicht von Herta Müller

Die Grenze am Eisernen Vorhang… aus der Sicht von Herta Müller

Wenn Herta Müller über jene Grenze spricht oder schreibt, die die Freie Welt von der unfreien des kommunistischen Machtbereichs trennte und dabei betont, sie hätte nur jene Landschaft mit Leichen und Skeletten gekannt, dann fabuliert sie wie eh und je, dabei nur das vermittelnd, wo sie irgendwo aufgeschnappt hat, beim Schuster oder beim Frisör.

Jene Grenze, an welcher ich fast endgültig gescheitert wäre und wo ich in halbohnmächtigen Zustand noch die bestialisch-sadistischen Gummiknüppelschläge eines Grenzoffiziers ertragen musste, muss man in eigener Anschauung erlebt und erlitten haben, um sie realistisch zu beschreiben. Was macht diese Autorin aus dem Sujet? Billige Fiktion!

Fakt ist: Die wirkliche Grenze Rumäniens zum Nachbarland Ungarn sah Herta Müller erstmals mit eigenen Augen als sie, ausgestattet mit einem Pass der Regierung Ceausescus und mit dem Segen der Partei und der Securitate als privilegierte West-Reisende nach Deutschland reiste, um einen Preis entgegen zu nehmen, der ihr - aus einem Missverständnis heraus - zugestanden worden war. Sie inspizierte jene Grüne Grenze, wo ihre deutschen Landsleute auf ihrer Suche nach Freiheit seit Jahren totgeschlagen wurden, aus dem sicheren Zug heraus, durch das Fenster, ohne Risiko – und ohne Betroffenheit:


Die die angebliche Widerstandskämpferin kehrte bald darauf an die Brust des geliebten Führers Ceausescu zurück!


Auszug aus: Carl Gibson, 

Zeitkritik



Werke von Carl Gibson: 
Soeben erschienen:

Carl Gibson: 

Plagiat als Methode - Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption


Wo beginnt das literarische Plagiat? Zur Instrumentalisierung des Dissidenten-Testimoniums „Symphonie der Freiheit“ – 

Selbst-Apologie mit kritischen Argumenten, Daten und Fakten zur Kommunismus-Aufarbeitung 

sowie mit  kommentierten Securitate-Dokumenten zum politischen Widerstand in Rumänien während der Ceaușescu-Diktatur.


Rezeption - Inspiration - Plagiat!?






Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim. Seit dem 18. Juli auf dem Buchmarkt.
399 Seiten.


Publikationen des
Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa,
Bad Mergentheim











Zur Geschichte des Kommunismus,
zu Totalitarismus
und zum Thema Menschenrechte





 Aktuell in der Presse


 Carl Gibson aktuell in der Presse



http://www.fnweb.de/region/main-tauber/bad-mergentheim/carl-gibson-gegen-herta-muller-1.1251813





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