Sonntag, 14. Dezember 2014

„Ich war in der Partei“! Oder Antikommunist und Stasi-Jäger Bundespräsident Joachim Gauck ehrt den Alt-Kommunisten deutscher Zunge Richard Wagner aus Diktator Ceausescus KP, Auszug aus: Carl Gibson, Zeitkritik

 „Ich war in der Partei“! 

Oder 

Antikommunist und Stasi-Jäger Bundespräsident Joachim Gauck ehrt den Alt-Kommunisten deutscher Zunge Richard Wagner aus Diktator Ceausescus KP

 Hört, hört: „Ich war in der Partei“, bekennt Altkommunist Richard Wagner in einem „Interview“ mit einer Bekannten, rückblickend auf seinen zurechtgeschusterten Lebenslauf.

Der über Nacht 1987 – unmittelbar nach seiner Einreise in die BRD - vom rauten Saulus zum schwarzen Paulus metamorphosierte Provinzpoet im Dienste Ceausescus erweist sich als wahrer Meister des euphemistischen Sprachgebrauchs, wenn es um Verdrehung, Täuschung und Selbststilisierung geht, wenn es darauf ankommt, die ideologischen Verfehlungen und Jugendsünden von damals ins rechte Licht zu rücken – wie jüngst anlässlich einer höchst fragwürdigen und politisch hochgradig suspekten Ehrung dieses kommunistischen Agitators mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz – man höre und staune im des Auftrag des Antikommunisten Bundespräsident Joachim Gauck!

In dem unkritischen Gefälligkeitsbeitrag, wohlwollend abgedruckt in der Zeitung der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, „Siebenbürgische Zeitung“ in München, 

http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/interviews/15048-interview-mit-richard-wagner-bei-der.html

betont der ehemalige Genosse von Diktator Nicolae Ceausescu jedoch nicht explizit, in welcher Partei er war und wie lange! Auch vergisst er zu begründen, weshalb er als deutscher Dichter die verbrecherische Politik der Rumänischen Kommunistischen Partei mehr als ein Jahrzehnt aktiv agitatorisch mitgestaltete und mit trug.

Nachdem ich diesen Feigling in meinem letzten Werk zu Herta Müllers Plagiaten als ideologischen Scharfmacher bezeichnet hatte, entnehme ich dem - Kultur-Staatssekretär Tim Renner aus Berlin vorgelegten - Laudatio-Text, Richard Wagner sei kein Scharfmacher gewesen, sondern, man höre und staune, sogar eine leitende Figur der rumänischen Opposition!

Im Alter von zwanzig Jahren, als Richard Wagner in Ceausescus Verbrecher-Partei eintrat, trat auch ich in eine Partei ein – in die CDU, um aber bald wieder auszutreten, nachdem ich das pseudochristliche Agieren der Demokraten Christi in Deutschland durchschaut hatte.

Richard Wagner, für den Deutschland ein Ehrenkreuz bereitgehalten und ausgehändigt hat, blieb den Kommunisten Ceausescus treu, von 1972 bis in das Jahr 1985.

Als wir echte Dissidenten von den Kommunisten Ceausescus und Wagners verfolgt, den Securitate-Folter-Schergen preisgegeben, für oppositionelle Taten wie die Gründung der Freien Gewerkschaft rumänische Arbeiter SLOMR im Jahr 1979 abgeurteilt und ins Gefängnis geworfen wurden, machten - die von Kommunisten mehrfach prämierte Herta Müller, inzwischen chamäleongerecht zur Konservativen mutiert – und ihr trinkfreudiger Kumpan Richard Wagner sich einen schönen Lenz im Kommunismus!

In der Opposition sind Ceausescus „Staatsfeinde“ - hört, hört - damals nicht gesichtet worden, aber als privilegierte Reisekader in Deutschland … und in Paris!

Wer fragt danach? Kein Gauck, kein Lammert, kein Renner!


Sie alle sorgen durch deplatzierte Ehrungen und groteske Lobhudeleien jenseits der Realität dafür, dass das – sowieso schon inflationär eingesetzte - deutsche Bundesverdienstkreuz endgültig entwertet wird, dass über falsche Symbole und Signale die Werte einer Demokratie auf den Kopf gestellt werden.


Auszug aus: Carl Gibson, 
Zeitkritik


 Carl Gibson aktuell in der Presse





http://www.swp.de/bad_mergentheim/lokales/bad_mergentheim/Carl-Gibson-bezichtigt-Literatur-Nobelpreistraegerin-der-Luege-und-des-Plagiats;art5642,2725468




Werke von Carl Gibson: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)

Soeben erschienen:

Carl Gibson: 

Plagiat als Methode - Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption


Wo beginnt das literarische Plagiat? Zur Instrumentalisierung des Dissidenten-Testimoniums „Symphonie der Freiheit“ – 

Selbst-Apologie mit kritischen Argumenten, Daten und Fakten zur Kommunismus-Aufarbeitung 

sowie mit  kommentierten Securitate-Dokumenten zum politischen Widerstand in Rumänien während der Ceaușescu-Diktatur.


Rezeption - Inspiration - Plagiat!?






Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim. Seit dem 18. Juli auf dem Buchmarkt.
399 Seiten.


Publikationen des
Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa,
Bad Mergentheim











Zur Geschichte des Kommunismus,
zu Totalitarismus
und zum Thema Menschenrechte





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