Montag, 13. Mai 2013

Cui bono?- Geschäft oder Moral? Kritische Relecture eines journalistischen Offenbarungseids aus der ZEIT


 

7. Cui bono?- Geschäft oder Moral?


 

 „Die Securitate ist noch im Dienst“ – Herta Müller erfindet sich selbst neu

Kritische Relecture eines journalistischen Offenbarungseids aus der ZEIT

 

                                      Nemo propheta in patria?

 

Kreise wurden gestört – es sollte nicht sein, dass ein Unberufener dazwischenfunkt und ein Rad stoppt, an dem lange und aus dem Hintergrund gedreht wurde!

Cui bono?

Auf dem Weltparkett gibt es Puppen und Puppenspieler!

Wen nützt das alles – erfundene Mythen, Lügen, Aufmerksamkeit? Die Antwort darauf geben die Verkaufszahlen im großen Geschäft – auch in der Kultur und Literatur.

Raum für Verschwörungstheorien?

Vielleicht!

Wenn der Rubel rollt, ist alles möglich,

auch wenn Ethik und Moral unter den Tisch fallen, ja bewusst geopfert werden.

Der Nobelpreis Herta Müllers nutzte vielen,

 er brachte vielen etwas ein,

der Politik und den rücksichtslosen Geschäftemachern hinter den Kulissen, die mit einem Bein in der Politik stehen, die mit der Politik verbandelt sind, die auf allen Hochzeiten tanzen und aus allem ein Geschäft machen, auch mit den Verfälschen und Verdrehen von Wahrheiten –

immer zum eigenen Nutzen und oft zum Schaden der Gesellschaft, deren Werte zynisch geopfert und in den Wind geschrieben werden.

Da der Nutzen für die vielen am Coup Beteiligten recht groß war, erfreute sich Herta Müller recht breiter Unterstützung, selbst als es ruchbar wurde, dass der neu erfundene Jeanne d’Arc - Mythos der Heroine aus dem rumänischen Banat etwas wankelmütig, forciert und über weite Strecken unglaubwürdig daher kommt.

Eine Vergangenheit, die man nicht hat, kann man auch nicht so einfach herzaubern, über Nacht erfinden. Da enden die Grenzen der Belletristik – auch bei geschickten Wendehälsen und Opportunisten, die je nach Konstellation das Fell wechseln und das Fähnlein mit dem Wind drehen.

Wenn es um nackte Tatsachen geht,

um reine historische Wahrheiten,

 um echte Verfolgung und Widerstand,

dann kann ein oppositioneller Lebenslauf nicht neu erfunden oder gar herbei gedichtet werden wie es Herta Müller seit 1987 krampfhaft versucht und dabei unzählige, plumpe Fehler macht.

Die hohe Politik erfuhr davon.

Moralische Bedenken wurden trotzdem unter den Teppich gekehrt – ja die Politik versuchte sogar mit weiteren öffentlichen Ehrungen wie der Vergabe des Bundesverdienstkreuzes an die ehemals antideutsche Herta Müller vollendete Tatsachen zu zementieren.

So agiert die Macht – auch in der Demokratie!

Der Teufel aber steckt im Detail!

Wie auch immer – wer den sonderbaren ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ aufmerksam liest, wird schnell erkennen, wessen Geistes Kind Herta Müller ist.

Das Wesen spiegelt sich im Geschriebenen – beim lichten Aufklärer wie beim obskuren Täuscher.

Die Folgen aber sind nicht mehr aus der Welt zu schaffen.

Den Nobelpreis kann man Herta Müller zwar nicht mehr nehmen – doch sie lebt mit einer schweren Bürde und mit dem Vorwurf, unethisch, ja machiavellistisch zum Zweck gelangt zu sein, protegiert und vielleicht sogar instrumentalisiert.





Aus: Carl Gibson, „Die Zeit der Chamäleons“ -


Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays






zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen


Motto:




Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen sollen reden und schreiben,
Philosophen sollen Fragen aufwerfen und Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!

Das – sprichwörtliche – Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg.

Das Schweigen der Denker nützt nur den Mächtigen.










Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem Hauptwerk (in zwei Bänden),
in:





"Symphonie der Freiheit", (2008)

sowie in dem jüngst erschienenen

 "Allein in der Revolte". Eine Jugend im Banat, (2013)



 

 

 
 
 
 
 
 





 





Philosoph und Zeitkritiker Carl Gibson

Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.


Copyright: Carl Gibson
Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel





 

 
 
 

 

 

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