Montag, 13. Mai 2013

Der ominöse Brief an „amnesty international“? Herta Müller lügt – aber sie lügt schlecht


15. Der ominöse Brief an „amnesty international“?

Herta Müller lügt – aber sie lügt schlecht.


 


Was soll der Zauber  - der Brief an „amnesty international“?

Will Herta Müller tatsächlich andeuten, sie hätte etwas mit Menschenrechten oder gar etwas mit antikommunistischer Opposition vor ihrer Ausreise aus Rumänien 1987 zu tun gehabt?

Das ist „schmückendes Beiwerk“, Blendwerk, das eine mögliche Opposition belegen soll, die nie stattgefunden hat? Das ist eine erneute Täuschung und Irreführung der gutgläubigen Leser.

Wer es nicht genauer weiß, wer die Verhältnisse in einer kommunistischen Diktatur nicht kennt, der nimmt manches hin, indem er das ignoriert, was er nicht kennt und das behält, was die böse Securitate ihrem Opfer antut. So bleibt nach der allgemeinen Verwirrung immer etwas übrig, was das verbreitete Bild bestätigt.

Doch glaubt auch ein Michael Naumann solche Täuschungsmanöver? Geht auch er ihr auf den Leim? Die Intelligenz eines Sozialdemokraten, der Hamburg regieren will, spricht dagegen.

Herta Müllers Trick ist faul und unglaubwürdig – er überzeugt Kenner wie unmittelbar Betroffene, echte Opfer der Kommunisten-Diktatur nicht!

Was hat die systemprivilegierte Westreisende Herta Müller „amnesty international“ konspirativ zu berichten, wo sie doch seinerzeit meilenweit von jeder politischen Opposition entfernt war?

Weshalb kontaktierte sie die Häftlingshilfeorganisation nicht während ihrer Deutschlandreisen(1984) oder in Paris?

In meinem Aufklärungswerk über echte Dissidenz und Opposition während der kommunistischen Ceausescu-Diktatur in Rumänien „Symphonie der Freiheit“, - ein Opus, das von Herta Müller bereits im August 2008 ausgiebig rezipiert wurde, es waren wohl hauptsächlich die für sie ergiebigen Passagen über Securitate-Berührungen, Verhör und Haft, schrieb ich ausführlich über meine Zusammenarbeit mit „amnesty international“, Kontakte, die sich jederzeit und von jedermann verifizieren lassen.

Es ist also denkbar, ja sogar sehr wahrscheinlich, dass Herta Müller das Element (Motiv) amnesty international, auf ihre Art nur aufgegriffen und gezielt abgewandelte, um sich interessant zu machen, um zu signalisieren, hört her, Leute, auch, ich, die arg Verfolgte hatte schon einmal etwas mit „amnesty international“ zu tun, … nicht nur der Eingesperrte, der antikommunistische Dissident Carl Gibson …

An welche Sektion schrieb Herta Müller, in welcher Sprache und zu welchem Thema?

Schrieb sie nach London? Nach Bonn? Nach Paris, wohin sie kurz darauf schon reisen durfte?

Was ist schließlich aus dem merkwürdigen Brief an amnesty international geworden, ein belastendes Dokument und corpus delicti, das man ihr doch bei einem möglichen Filzen sofort abgenommen hätte, in flagranti, wenn denn der Zauberspruch „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“ nicht funktionierte?

Wem in Bukarest wollte sie das Schreiben aushändigen?

Und welchen Inhalt hatte das Schreiben, das aus meiner Sicht genau so erfunden ist wie alle anderen Elemente dieser imaginären Reise ins Nichts.

Fragen über Fragen, auf die Herta Müller nie antworten wird, weil sie ihre reinen Erfindungen nicht belegen und nicht begründen kann.

Eine konkrete Anfrage an die Zentrale von „amnesty international“ in London, die ich 1980 besuchte, um konkrete Verfolgungsfälle aus meiner Gefängniszeit bekannt zu machen – siehe dazu das Kapitel im o. g. Werk – oder ein Vorsprechen bei der deutschen „amnesty international“- Vertretung in Bonn würde sicher die Frage klären, ob Herta Müller überhaupt jemals Kontakt aufgenommen hat.

Das bezweifle ich vehement – und zwar aus rein logischen Gründen, weil eine privilegierte Westreisende der Kommunistendiktatur sich auf diese Weise  kompromittiert hätte.

Herta Müller, die arg Verfolgte, ist von all ihren Westreisen in die Schreckensdiktatur Ceausescus und der bösen Securitate zurückgekehrt!

Das spricht für sich oder kann mir den Worten des Literaturpapstes Marcel Reich-Ranicki anlässlich der nobelpreisvergabe an Herta Müller ergänzt werden:

„Kein Kommentar“!

Das sagt mehr als Tausend Worte.

Ergo sind Herta Müllers Heldentaten in Zug und am Bahnsteigeben Tausend Märchen in einer Nacht, Lügengeschichten, die selbst einen Baron Münchhausen als Chorknaben dastehen lassen.

Der Agent im Dienst Seiner Majestät James Bond lässt ebenso wie grüßen und die literarisch verbriefte Fahrt im Orient Express! Herta Müller hat in ihrer wüsten Erfindungswut einen etwas zu großen Schluck aus der Pulle genommen und Märchen in die Welt gesetzt, worüber noch künftige Generationen schallend lachen werden, wenn man sich bewusst macht, wem in Stockholm ein Nobelpreis ausgehändigt wurde – insofern man sie – einmal vom usurpierten Podest gestoßen und fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel- nicht bald vergisst.

Die interessante Kulisse aus der Welt des Grafen Dracula oder der Agatha Christie reichen noch längst nicht aus, um daraus einen packenden Thriller zu machen. Viele fremde Motive zusammengewürfelt formen noch längst kein Original! Und schlecht vermengte Zutaten verderben jeden Brei!

Das Ganze, was Herta Müller und DIE ZEIT ihrer Leserschaft da zumuten, ist nur ein übler Kuchen, der zum Erbrechen führt, wen n man sich geistig damit auseinandersetzt!

Man muss nicht- imaginär wie Herta Müller – erst harte Eier und Zwiebeln essen, um zu „kotzen“.

Auch üble literarische Werke provozieren den Brechreiz, gerade dann, wenn ihre Botschaft noch zum Himmel stinkt.

Bei so vielen Details, die alle nicht zusammen passen, keine logische Struktur aufweisen, ja plump an den Haaren herbei gezogen sind, bleibt nur ein Kopfschütteln übrig – und Abkehr!

Realistische Darstellung und dadaistische Fiktion vertragen sich nun mal nicht.

Peinlich, peinlich!

Herta Müller lügt – aber sie lügt schlecht.

Oder war es doch der journalistisch versierte ZEIT-Redakteur, der ihr diese Reise eingeredet hat, um etwas Höhenluft und Lokalkolorit in den Artikel zu bringen?

DIE ZEIT- Redaktion hätte sich aber bereits vor ihrer so genannten Richtigstellung Gedanken machen müssen, was passiert und wozu es führt, wenn man den – nicht existenten - Bahnhof im Hochgebirge einreißt um ihm im Banat, in der zweitgrößten Stadt Rumäniens Temeschburg, in meiner Heimatstadt, wieder aufzubauen?

Fiel es dem netten Ijoma Mangold nicht auf, dass die ganze Reise an sich sinnlos wird, ohne den Höhepunkt der Malträtierung und dass diese Reise, die so bestimmt nicht stattgefunden hat, weil sie so nicht stattfinden konnte, – nach dem Wegfall des Gebirgsbahnhofs völlig in der Luft hängt?

Ich lüge, als bin ich!

Und wenn es sein muss, dann lüge ich mich bis zum Nobelpreis, auch wenn die halbe Welt aufschreit.

In hunderten Kommentaren habe ich eine Nobelpreisvergabe an Herta Müller zu verhindern versucht – vielfach wurde ich gestoppt, am Reden und Schreiben gehindert, mit Druck- auch auf geistig und emotional Nahestehende -, mit Diffamierungen und Diskreditieren bis hinein in existenzielle, private und geschäftliche Bereiche.

Was ist das anderes als eine Verschwörung?

Und Herta Müller?

Ist der Ruf einmal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!

Was lehrte man uns im Kindergarten:

„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, wenn er auch die Wahrheit spricht“.

Das gilt auch für Herta Müller, die,

wie allein dieser eine Artikel vielfach unter Beweis stellt, nicht nur einmal lügt, auch nicht zweimal oder dreimal , sondern die am laufenden Band lügt, um ihre Leser zu täuschen,

um sich eine oppositionelle Vergangenheit zu erfinden,

die sie in Wirklichkeit nie hatte.

Das Lügen ist bei ihr Methode. Die Lüge ist die Regel nicht die Ausnahme. Also fragte ich mich schon oft, wann sie überhaupt noch die Wahrheit spricht. So, durch Übung und kontinuierliche Praxis wird die Lüge zum eigentlichen Element, zur Wesenheit.






Aus: Carl Gibson, „Die Zeit der Chamäleons“ -


Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays






zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen


Motto:




Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen sollen reden und schreiben,
Philosophen sollen Fragen aufwerfen und Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!

Das – sprichwörtliche – Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg.

Das Schweigen der Denker nützt nur den Mächtigen.










Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem Hauptwerk (in zwei Bänden),
in:





"Symphonie der Freiheit", (2008)

sowie in dem jüngst erschienenen

 "Allein in der Revolte". Eine Jugend im Banat, (2013)



 

 

 
 
 
 
 
 





 





Philosoph und Zeitkritiker Carl Gibson

Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.


Copyright: Carl Gibson
Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel





 

 
 
 

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